Protokoll der Sitzung vom 27.11.2005

Zeit: 16:15 Uhr bis 19:30 Uhr
Ort: Connys WG in der Forststr.
Anwesende: Anja, Conny, Claudia, Nicole, Peter, Sandra und Lacki
Gäste: Carolin Hinzmann, Robin Scholz, Jan Micha Steinhäuser, Margarethe Thometzek, Andreas Sydow, Holger Hoffmann, Antje und viele Lehrämter
Moderation: Anja
Protokoll: Robin und Jan Micha

In Mathevorlesungen gibt es eine große Kluft zwischen den Lehrämtern für SekI und Gymnasium, da man unterschiedliches Vorwissen hat. Ein Beispiel ist die gerade von Herrn Bär gehaltene Elementargeometrie, in der er auf seine Vorlesung in Linearer Algebra/Analytischer Geometrie zurückgreift. Die Sek1- bzw. Primarstufenlehrer haben jedoch nur die "Elemente der Lin. Alg./Analyt. Geom." gehört. Damit wird das Vorwissen der Gymnasialleute auch bei kleinen Lehrämtern vorausgesetzt. Die Vorlesung ist außerdem relativ voll (ca.100 Leute). Die Übung hilft auch nicht wirklich weiter, da dort im Grunde keine Fragen zur Vorlesung beantwortet werden. Es ist wohl kein neues Problem, aber die Profs haben anscheinend kein Verständnis dafür. Begründungen dafür, dass man nichts machen kann, sind einerseits ein Mangel an Mitarbeitern und andererseits an Geld für neue Mitarbeiter. Was können wir tun? Wir können wohl nichts Grundsätzliches ändern, aber evtl. Einfluss auf die Elementargeometrie nehmen. Zunächst sollte man mit den Leuten reden, womöglich sind Herrn Bär die Probleme nicht so bewusst. Weiteres Vorgehen wird sein, dass die Studenten mit Herrn Bär über die Probleme reden. Falls weiterer Handlungsbedarf besteht, wird ihnen der FSR bei der Lösungssuche mit Herrn Bär helfen. Ein zweites Problem sind die "Elemente der Analysis" bei Herrn Bölling: die Klausur war zu schwer, viel schwerer als die Übungsaufgaben. Es sind sehr viele Studenten durchgefallen (20 von 30 und 17 von 25). Dies ist ein großes Problem für die Bachelor-Studenten, da bei ihnen solche Zensuren auch noch in die Endnote einfließen. Klausuren zählen nämlich als Modulprüfungen. Außerdem ist jede Modulprüfung nur zweimal wiederholbar, und es scheint, dass die bereits geschriebene Nachklausur als eigene Prüfung zählt. Die Studenten befürchten damit, sehr schnell vom weiteren Studium ausgeschlossen zu werden. Wir sehen das Problem darin, dass an alten Strukturen festhalten wird, die nicht mit BA/MA kompatibel sind. Margarethe und Conny werden das allgemeine Problem im Prüfungsausschuss und im Institutsrat mit den Profs kommunizieren. Für die Zukunft müssen wir auch mit den Lehrenden reden und ihnen das Problem klar machen, auf dass sie hoffenlich nicht mehr zu schwere Klausuren konzipieren. Im Falle von Herrn Bölling wollen das sowohl Caro als auch Margarete übernehmen. Für den aktuell vorliegenden Fall der Analysiselemente bei Herrn Bölling ist zu klären, ob die Studenten wirklich schon zwei Modulprüfungen verbraucht haben. Dafür müssen sie bei Prüfungsamt nachfragen. Danach kann man vielleicht schauen, ob noch was zu machen ist.

Es gab Probleme mit den Übungen, die nun möglicherweise bereinigt sind. Dies wissen wir von Karen, die allerdings eine etwas unglückliche Doppelfunktion als Korrektorin (Standpunkt der Profs) und FSR-Mitglied (Standpunkt der Studenten) hat. Wir wollen noch einmal auf die Studenten zugehen und fragen, ob sich die Probleme gelöst haben (Ersti-Betreuer Nicole und Claudia). Ein Problem war anscheinend auch, dass das Feedback bezüglich der Übungsaufgaben nicht sehr toll ist. Fragen zur richtigen Lösung werden nicht ausreichend beantwortet bzw. die Kommentare auf den Lösungsblättern sind nicht aussagekräftig. Dies ist allerdings Wissen aus zweiter Hand, da leider keiner der Betroffenen anwesend ist. Vielleicht können wir mit Karen darüber reden (Conny). Generell sollten wir den Erstis klar machen, dass sie sich organisieren müssen, Lerngruppen bilden und mit den Lehrenden reden, wenn sie Probleme haben. Ein Bewusstsein dafür, dass dies möglich ist und erfolgreich sein kann, ist wohl noch nicht ausreichend vorhanden. Außerdem sollten wir als FSR stets die Interessen der Studenten vertreten, auch wenn wir vielleicht nicht immer 100prozentig mit ihrer Meinung übereinstimmen! Micha fragt bzgl. der Ersti-Probleme, ob in Mathe Tutorien wie in der Physik möglich sind. Allgemeine Meinung ist, dass wir als FSR diese als erstrebenswert ansehen, dass die Mathematik dafür aber nicht genug Gelder haben wird. Eine Kofinanzierung durch den FSR wird jedoch abgelehnt. Danach werden allgemeine Probleme mit der Mathematik angesprochen. Insbesondere im 5. Semester Physik gibt es große Probleme für die Studenten in Mathe mit Herrn Schachzabel und Herrn Hohlschneider. Etwa der halbe Jahrgang kann nicht mit dem Hauptstudium anfangen, da die Mathe-Scheine fehlen. Die Physikprofessoren sind auf die Problematik aufmerksam geworden und reagieren zunehmend gereizt auf die Mathematik. Wir wissen allerdings auch nicht, was wir in diesem Zusammenhang machen können, so dass die Diskussion fruchtlos bleibt.

Ein Kontingent von 150.- EUR für die Weihnachtsfeier (Einkäufe und Miete für das NIL) wird einstimmig angenommen. Nicole und Claudia erledigen die Einkäufe. Es wird festgestellt, dass es nötig ist, alle Filme, über die abgestimmt wird, auch wirklich vorrätig zu haben. Die nicht vorhandenen Filme sollen am Tag der Feier aus einer Videothek entliehen werden. Robin fragt Andreas Braunß wegen des Beamers. Im letzten Jahr war ein Kumpel von Raffi der DJ, im Jahr davor Marko Bindseil. Robin und Raffi erkunden, ob diese beiden Möglichkeiten dieses Jahr wieder zur Verfügung stehen. Falls nicht, engagieren wir Jan Henry Engel von den Bios. Die Plakate hängen bereits. Robin kopiert 300 Flyer und deponiert sie im Mathecafé, verteilt werden sie von ALLEN. Die Erstibetreuer wollen in den Vorlesungen vorbeischauen. Robin schreibt weiter eine Mail an die Ma-Phy-List, welche Micha auf die Homepage stellt. Außerdem schreiben wir eine Einladung an die Profs und Mitarbeiter, Robin für Mathe und Anja für Physik. Für Thekendienst, Aufbauen und Aufräumen wird eine Liste angefertigt. Lacki und Micha bringen große Töpfe mit, Robin organisiert eine Feuerzange.

Die Bögen werden gerade in eine maschinenlesbare Form gebracht. Wir müssen sie dann in den Vorlesungen verteilen und wieder einsammeln bzw. Studenten dafür organisieren. Mit den Professoren ist abgesprochen, dass sie uns dafür Zeit abgeben. Die Ergebnisse der Evaluation werden dem FSR zur Verfügung gestellt, aber sie sollen vorerst nicht veröffentlicht werden, es sei denn sie sind positiv (es ist etwa möglich, die beste Vorlesung zu küren).

auf den Weihnachtsmarkt Am Sonnntag, den 11.12.2005, geht es auf den Weihnachtsmarkt im Krongut Bornstedt. Also warm anziehen und das Sparschwein füllen. Katja soll es organisieren.

Antje hat sich wegen des Praxissemsters im Masterstudium erkundigt. Es scheint hier aber von offizieller Seite noch keinen festen Rahmen zu geben. Antje will weiter am Ball bleiben, zusammen mit Caro will sie sich an Martin Neumann wenden.

Es wurde über die neue BA/MA-Studienordnung für das Diplom gesprochen, aber noch nicht abschließend. Immerhin wurden einige konkrete Festsetzungen für Prüfungszeiträume u.ä. erstmal gestrichen.

Der für uns wichtigste Punkt im Institutsrat ist die Frage der Nachklausuren. Bisher ist es so, dass eine Nachklausur als Modulprüfung zählt. D.h. dass man sie mitschreiben muss, und wenn man sie nicht besteht, hat man im zweiten Anlauf nur noch genau einen Versuch vor der Exmatrikulation. Das ist eindeutig zu hart. Die Idee des Mathe-Instituts ist nun folgende: wenn man die Nachklausur nicht schreiben kann, muss man einen Antrag beim Prüfungsausschuss stellen. Ein triftiger Grund für die Nicht-Teilnahme soll dann auch sein "Ich hab es nicht verstanden und will die Vorlesung noch einmal hören." Damit gibt es zwei Probleme. Einerseits sind die Studenten auf das Wohlwollen des Prüfungsausschusses angewiesen. Was passiert, wenn dessen Besetzung wechselt? Andererseits wird der Prüfungsausschuss wohl viel mehr solcher Anträge erhalten, als er es sich jetzt vorstellt (wenn wir den Studenten diese Möglichkeit gut verkaufen!). In diesem Fall wird das Institut wohl eine andere Regelung finden müssen. In der Physik gibt es wohl einen Freiversuch in folgendem Sinn: Wenn man eine Prüfung nicht bestanden hat, kann man sie als Freiversuch auswählen, und dann ist so, als ob man sich gar nicht erst zur Prüfung angemeldet hätte. Da man 2 Freiversuche hat, hat man de facto für eine ausgewählte Prüfung bis zu fünf Versuche. In der Mathematik gibt es keinen solchen Freiversuch, es gibt nur eine Möglichkeit zur Notenverbesserung. Vielleicht könnten wir im Institutsrat eine Änderung anregen.

Das Studiportal soll eine Art Homepage für alle Fachschaften werden. Es bietet jeder Fachschaft dann eine einfache Möglichkeit, ihre eigene Homepage zu verwalten, auch wenn evtl. keine guten Computerkenntnisse vorhanden sind. Allerdings wird mehr Geld benötigt. Die Bezahlung soll von AStA und VeFa getragen werden. Dabei soll der VeFa-Anteil wiederum teilweise von den Fachschaften direkt aufgebracht werden. Die Frage ist, ob wir uns mit einer Einzelzahlung an dem Projekt beteiligen. Der FSR ist nicht ganz sicher, was er machen soll. Die Angelegenheit soll auf der Weihnachtsfeier noch einmal besprochen werden, wenn viele FSR-Mitglieder greifbar sind. Eventuell muss schnell ein Entschluss gefasst werden.

Die Idee findet im Institut viel Zuspruch. Unsere Aufgabe sind Termin, Einladung, Werbung und ein Raum. Karen soll das weiter betreiben. Der zunächst angedachte Termin von Anfang bis Mitte Januar scheint uns zu kurzfristig. Deshalb wollen wir es zu Beginn des Sommersemesters machen. Genaueres auf der nächsten Sitzung.

Micha erklärt das Konzept einer Zeitung für unsere Fachschaft, wie es ihm und Caro bisher vorschwebt. Man kann dieses Konzept auch auf der Homepage finden. Zunächst soll es eine erste Ausgabe geben, um zu testen, wie gut diese angenommen wird. Der FSR soll die Druckkosten der Erstausgabe im Rahmen von max. 150.- Euro übernehmen. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen.

  • Vorstellungsrunde der Physik: Die Organisation war ziemlich mies. Es gab keine Schichteneinteilung der Leute, wodurch einige extrem lange mitarbeiten mussten. Deshalb wird auf die Wichtigkeit von "Dienstlisten" hingewiesen. Hauptgrund für die schlechte Organisation war, dass die Profs sich viel zu spät bei uns gemeldet haben. Lackki, als einer der Hauptbetroffen, will sich für uns bei ihnen beschweren. Gleichzeitig sind wir uns sicher, dass sie das im nächsten Jahr wieder vergessen haben. Wir wollen sie daher am Anfang des nächsten Wintersemesters an dieses Problem erinnern.
  • allgemeine Probleme im FSR:
    • Zur Zeit ist Sebastian der einzige Moderator der Mailinglisten, da Peter die Zeit dazu fehlt. Dieser Zustand wird allgemein als schlecht angesehen, denn einerseits ist es generell ungünstig, diese Aufgaben einem Einzelnen zu überlassen, und andererseits funktioniert es zur Zeit auch nicht. Beispielsweise hatten die Lehrämter, die zu Anfang da waren, uns am Vortag eine Mail geschrieben, in welchem sie ihre Probleme darlegen. Diese Mail kannten wir nicht, was wirklich ungünstig war. Um dieses Problem zu lösen beschließt der FSR einstimmig, Raffi zu fragen, ob er wieder die Mailinglisten mitmoderieren würde.
    • Protokolle zu FSR-Sitzungen sollten aussagekräftig sein und möglichst bald nach der Sitzung über die FSR-Liste und auf der Homepage veröffentlicht werden. Wenn jemand Beanstandungen am Protokoll hat, hat er das Recht, diese zu Beginn der folgenden Sitzung vorzutragen.
    • Wenn etwas für die Fachschaft kopiert werden muss, gibt es Kopierkarten (für einen Mitarbeiterkopierer) bei Conny und bei Karen.
    • Jeder sollte beim Lesen der Mails an den FSR überlegen, ob er dafür zuständig sein könnte (Beispiel: Beschwerden von Erstsemestlern über zu harte Vorlesungen fallen u.a. in den Bereich der Ersti-Beauftragten) und sich dann um das entsprechende Problem kümmern. Wenn jemand nicht genau weiß, was sein Aufgabenbereich ist, soll er sich erkundigen.
    • Wenn jemand nicht zur Sitzung kommen kann, wäre es toll, wenn er sich vorher entschuldigt. Dann kann man besser planen.
    • An den Wandzeitungen hängen immer noch die Mitgliederzettel vom alten FSR. Dies sollte schleunigst behoben werden. Auch allgemein ist die Mathe-Wandzeitung nicht immer auf dem neuesten Stand. Nicole und Claudia wollen sich ab jetzt darum kümmern. </li> </ul>

Die nächste Sitzung findet im Januar in der ersten Uniwoche des neuen Jahres statt. Genauer gesagt am Montag, dem 9.1.2006, um 16 Uhr im Mathecafé. Es wird noch ein Leiter gesucht - Freiwillige vor!

Für das Protokoll: Robin Scholz und Jan Micha Steinhäuser, Potsdam den 7.12.05

fsr sitzung protokoll

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